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  • Grillhütte Anhausen, Änderung der Kontaktdaten für Ansprechpartner

    Grillhütte Anhausen, Änderung der Kontaktdaten für Ansprechpartner

    ab dem 01.01.2026 gibt es eine neue Verwalterin für die Grillhütte Anhausen.

    Frau Carmen Reisdorf

    übergibt die Verwaltung der Grillhütte in Anhausen nach fast sieben Jahren an

    Frau Celine Leukel.

    Die Ortsgemeinde Anhausen bedankt sich bei Frau Carmen Reisdorf ganz herzlich für die vertrauensvolle und tolle Zusammenarbeit.

    Frau Celine Leukel ist unter folgender Handynummer zu erreichen: 01573 7735581.

    Text und Bild: OG Anhausen

  • Weihnachtsgrüße aus Anhausen

    Weihnachtsgrüße aus Anhausen

    Es sind noch wenige Tage, dann feiern wir Weihnachten und stehen an der Schwelle zu einem neuen Jahr. Dies ist die Zeit der Besinnung, aber auch die Zeit, um rückblickend auf das alte Jahr zu schauen und einen Ausblick auf das neue Jahr zu wagen.

    Endlich können wir in Anhausen und im Kirchspiel wieder vor Ort einkaufen. Mit dem neuen Norma Markt ist die Lebensmittelgrundversorgung vor Ort gesichert. Glück im Unglück hatten die Bewohner der Wohnpflegegemeinschaft, dass sie nach dem Wasserschaden in das ehemalige Wohnhaus von Pfarrer Laengner umziehen konnten. Im Februar 2026 können die Bewohner  wieder in die Wohnpflegegemeinschaft in der Hohlstraße zurückkehren. Mit dem Umbau des ,,alten Feuerwehrhauses“ wurde begonnen, dieser wird im Jahr 2026 abgeschlossen. Mit dem Projekt der Dorferneuerung wurde begonnen, das Projekt wird in 2026 mit verschiedenen Veranstaltungen weitergeführt. Das Projekt der Dorferneuerung kann nur gelingen, wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger daran beteiligen, dazu sind alle eingeladen.

    Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel möchten wir zum Anlass nehmen, um all denen zu danken, die daran mitgearbeitet haben, die Ortsgemeinde Anhausen lebens- und vor allem liebenswert zu gestalten. Unser Dank gilt besonders den Bürgerinnen und Bürgern, die sich auf karitativem, sportlichem und kulturellem Gebiet in Kirchen, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Initiativen beruflich oder ehrenamtlich engagiert haben.

    Nicht zuletzt danken wir den Mitarbeiterinnen, die das Dorfgemeinschaftshaus sowie die Grillhütte verwalten, den Mitarbeitern des Bauhofs, sowie dem Kindergartenpersonal, Schule und der Feuerwehr recht herzlich für die gute Zusammenarbeit.

    Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern von Herzen erholsame und besinnliche Weihnachten, einen guten Jahreswechsel und ein friedliches, erfolgreiches neues Jahr und vor allem Gesundheit.

    Die Mitglieder des Gemeinderats und Ortsbürgermeister Heinz-Otto Zantop

     

    Unser Dorf hat Zukunft – Anhausen Kreissieger 2024

     

    Texte und Bilder: Gemeinde Anhausen

  • Der Nikolaus kam nach Anhausen

    Der Nikolaus kam nach Anhausen

    Das war wieder eine tolle Veranstaltung.
    Erst der Weihnachtsbauverkauf

    und gegen Abend kam der Nikolaus, der feierlich ins Dorfgemeinschaftshaus

    begleitet wurde. Jedes Kind bekam eine Nikolaustüte

    und für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

    Die Ortsgemeinde bedankt sich bei Norma für die gespendeten Nikolaustüten.

    Texte und Bilder: Gemeinde Anhausen

     

  • Rede zum Volkstrauertag 2025 am 16. November 2025 von Ortbürgermeister Heinz-Otto Zantop, Anhausen

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    ich darf Sie zur heutigen Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages 2025 recht herzlich begrüßen und freue mich, dass Sie der Einladung der Ortsgemeinde Anhausen so zahlreich gefolgt sind.
    Vorab möchte ich mich aber recht herzlich beim Posaunenchor Rengsdorf/Anhausen und dem Chörchen der Ev. Kirchengemeinde, sowie beim Burschenverein Anhausen für die Mitwirkung an dieser Gedenkfeier bedanken.
    Beginnen möchte ich die Gedenkfeier mit einer Schweigeminute, für alle Opfer, die durch Krieg, Gewalt, Terror, Hunger, Not und Elend ums Leben gekommen sind, in der Vergangenheit und vor allem in der Gegenwart.

    Schweigeminute!

    Der Volkstrauertag ist ein Tag des Erinnerns, des Mahnens und der gemeinsamen Verantwortung. Er mahnt uns, die Schrecken der Vergangenheit niemals zu vergessen und uns immer wieder neu zu fragen, was wir aus diesen Ereignissen für die Zukunft lernen können.
    An diesem Tag machen wir uns außerdem bewusst, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist.

    In unserer bewegten Welt, in der Konflikte und Gewalt nach wie vor unser tägliches Leben prägen, gewinnt dieser Tag eine erschreckende Aktualität. Wir erinnern am Volkstrauertag an die Schrecken und Leiden vergangener Zeiten, jedoch auch an diejenigen, die sich für Frieden und Völkerverständigung eingesetzt haben und noch immer einsetzen.

    Am heutigen Tag denken wir besonders an die unschuldigen Opfer und die schmerzhaften Verluste, die Konflikte und Kriege weltweit verursacht haben und weiterhin verursachen.

    Zu diesen Ereignissen gehört auch die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 an der Küste der Normandie. Diese Operation markierte den Beginn der Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Terrorregime und legte den Grundstein für ein Europa, das sich in den folgenden Jahrzehnten – trotz vieler Herausforderungen – zu einem Ort des Friedens und der Zusammenarbeit entwickelt hat. Tausende Soldaten verloren an diesem Tag ihr Leben, um die Freiheit in Europa zu verteidigen.

    Ohne ihren Einsatz wäre das Nazi-Regime nicht gestürzt worden, und wir könnten heute nicht in einem vereinten und friedlichen Europa leben.

    Sie haben den Weg für eine friedliche Zukunft geebnet – eine Zukunft, die wir bewahren und schützen müssen.

    Die Landung der Alliierten und die Befreiung Europas zeigen uns, dass Frieden nicht nur das Fehlen von Krieg ist, sondern auch das Ergebnis von mutigem Handeln, von Zusammenhalt und von dem Willen, für Freiheit und Gerechtigkeit einzustehen. Willy Brandt sagte hierzu: „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“

    Der Volkstrauertag erinnert uns daran, dass wir nicht nur passive Beobachter der Geschichte sind. Jeder von uns hat die Verantwortung, sich aktiv für den Frieden einzusetzen – sei es in unserem täglichen Leben, in unseren Gemeinschaften oder auf globaler Ebene.

    Die Schrecken der beiden Weltkriege, die Zerstörung, das Leid und die Trauer – all das wirkt bis in unsere Gegenwart hinein. Der Volkstrauertag erinnert uns daran, dass der Frieden, den wir in Europa erleben, auf der Asche von Millionen von Opfern errichtet wurde. Wir dürfen das nicht vergessen, denn das Vergessen öffnet Tür und Tor für die Wiederholung der Fehler der Vergangenheit.  

     Seit 3 ½ Jahren herrscht wieder Krieg in Europa! Der Überfall Russlands auf die Ukraine, der bereits mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim im Jahr 2014 begann, zeigt uns, wie zerbrechlich der Frieden ist. Die Menschen in der Ukraine leiden – so wie die Menschen in vielen anderen Konfliktregionen der Welt.

    Noch immer sehen wir Bilder, von denen wir gehofft haben, dass sie sich gerade in Europa niemals wiederholen –

    Verletzte, Tote, Trümmer und Zerstörung. Und diese Schrecken finden im Herzen von Europa statt – „Nie wieder Krieg“ war das zentrale Ziel europäischer Einigungsbemühungen nach den schrecklichen Erfahrungen zweier Weltkriege.

    Deshalb sind alle wir dazu aufgerufen, für den Frieden zu wirken und uns Gewalt in jeglicher Form entgegenzusetzen.

    Der Volkstrauertag erinnert uns daran, dass Frieden nicht nur ein Wunsch ist, sondern ein kostbares Gut, das wir schätzen und schützen müssen.                                             

    Wir sollten uns stets bewusst machen, dass Krieg immer sinnlos ist. Er vernichtet Leben, zerstört Kulturen und bringt unermessliches Leid über die Menschen. Der Krieg in der Ukraine und die Eskalationen im Nahen Osten führen uns drastisch vor Augen, dass die Menschheit noch immer nicht aus ihren Fehlern gelernt hat.

    Der Volkstrauertag ist auch ein Tag der Trauer über das, was Menschen ihren Mitmenschen antun können und wohin Vorurteile und Verblendung, wohin Gewalt und Intoleranz führen können.

    Wenn wir an Krieg und Terrorismus denken, dann haben wir immer auch die Demokratie vor Augen. Denn sie ist der wichtigste Schutz gegen solche Entwicklungen. Leider sehen wir seit einiger Zeit ein Erstarken nationalistischer und populistischer Ideologien, die den politischen Diskurs sowie unseren Alltag teilweise bestimmen.

    Mit unserer Vergangenheit im Blick sind wir daher aufgerufen, uns mit aller Kraft gegen Demokratie- und Menschenfeindlichkeit vorzugehen. Wir müssen unsere Demokratie schützen, denn autoritäre Machtansprüche haben in einer funktionierenden Demokratie keinen Nährboden.

     Lassen Sie uns entschlossen gegen Ausgrenzung und Rassismus einstehen, gegen jeglichen Extremismus!

    Wir alle gemeinsam müssen wachsam sein und Demokratie und Freiheit erhalten! In Anhausen herrscht überwiegend ein Klima der Offenheit, Toleranz und Aufgeschlossenheit. Darüber bin ich sehr froh! Denn kein Mensch hat es verdient, ein Leben in Angst und Ungewissheit zu führen und immer auf der Flucht zu sein.

    Und so, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, muss es auch bleiben. Der Volkstrauertag bleibt eine stete Mahnung und Herausforderung: • Halten wir das Andenken der Opfer in Ehren! • Üben wir Frieden, im Gespräch sowie im Umgang! • Versuchen wir, einander zu verstehen in Toleranz und Geduld! • Verlangen wir diese Werte von uns allen, von Jedem, der bei uns zu Gast ist, oder dauerhaft bleiben möchte!

    Lassen Sie uns deshalb dafür gemeinsam einstehen, dass die Welt wieder ein Stück näher zusammenrückt und dass wir die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht verlieren.

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

     

    Text: Heinz-Otto Zantop, Ortsbürgemeister Anhausen

  • Die Geschichte der Anhausener Juden, Heinz-Otto Zantop, Ortbürgermeister Anhausen

    Vorgetragen am 09.11.2025, von Ortsbürgermeister

                                            Heinz-Otto Zantop

    Über das ganze Hochmittelalter hin lebte der überwiegende Teil der Juden Deutschlands unter kaiserlichem oder bischöflichem Schutz in den Städten (zum Beispiel Worms, Speyer, Mainz, Trier, Köln, aber auch in Koblenz), nur vereinzelt in den Dörfern.
    Mit der Heraushebung des Christentums als Staatsreligion wurden die Juden zu religiösen Außenseitern minderen Rechts im christlichen Staate.
    Das christliche Bürgertum drängte die Juden aus den Handwerksberufen mehr und mehr heraus. So waren die Juden in wachsendem Maße auf das Geldgeschäft und den Handel angewiesen.
    Mit dem Ausbruch der Pest im Jahre 1348 begann die letzte mittelalterliche Großverfolgung mit grausamen Hinrichtungen der Juden in den Städten.
    Während viele Juden nach Osteuropa flüchteten, suchte ein kleiner Teil der Überlebenden Zuflucht in den Dörfern.
    Die Landesherren nahmen die Juden gerne auf; bedeuteten doch die zu zahlenden Schutzgelder und Leibzölle eine zusätzliche Einnahmequelle.Das frühste Zeugnis, das die in der Grafschaft Wied lebenden Juden hinterlassen haben, ist der Friedhof in Niederbieber. Man nimmt an, dass dort bereits im 16 Jahrhundert Gräber angelegt wurden.
    Den bisher ältesten Hinweis auf jüdische Einwohner in Anhausen liefert ein Grabstein von 1725 ebenfalls auf dem jüdischen Friedhof in Niederbieber.
     

                                                               

    Mit der Übernahme der Grafschaft Wied durch das Herzogtum Nassau am 13. August 1806 wurde zwar der Leibzoll aufgehoben, die Zahlung des Judenschutzgeldes jedoch erhöht, so dass eine Gleichberechtigung der Juden noch nicht gegeben war.
    Mit dem Übergang der ehemaligen Grafschaft Wied an Preußen im Jahre 1815 blieben die nassauischen Judengesetze erhalten.
    Erst mit der Kommunalordnung für die Rheinprovinz vom 23. Juli 1845 erlangten die Juden als Gleichbeerbte das Bürgerrecht und wurden als Bürger zur Wahl der Gemeindeverordnung zugelassen.
    Erst mit dem Bundesgesetz über die Gleichberechtigung der Konfessionen in bürgerlicher und staatsbürgerlicher Beziehung vom 03. Juli 1869 fanden die Bestrebungen um die Gleichstellung der Juden ihren Abschluss. Nicht zuletzt die Teilnahme jüdischer Mitbürger im deutsch-französischen Krieg und im ersten Weltkrieg führte zu gesteigertem Ansehen und Achtung.
    Der Anteil der jüdischen Bevölkerung im Kirchspiel Anhausen hatte 1862 mit 78 jüdischen Bürgern, davon 50 in Anhausen seinen Höchststand. 1880 war der Anteil in Anhausen auf 35 jüdische Bürger gesunken. Die Ursache für den Rückgang der jüdischen Bevölkerung ist vermutlich darin zu ergründen, dass sie ein sehr ärmliches Leben führen musste.
    Bis zur Machtübernahme durch die Nationalsozialisten waren die jüdischen Mitbürger voll im Dorfleben integriert. Das wohlwollende Miteinander der jüdischen und evangelischen Bevölkerung in Anhausen kam auch darin zum Ausdruck, dass im Falle der Beerdigung eines jüdischen Mitbürgers die Kirchenglocken läuteten und der Leichenzug über die Alteck zum jüdischen Friedhof in Niederbieber von den evangelischen Anhausenern bis zum ,,Zum Alten Galgen“ begleitet wurde.                                                     

    Mit Hitlers Machtübernahme wurde die Judenverfolgung zur offiziellen Staatspolitik. Anfang September 1933 ereignete sich ein erster Vorfall gegen jüdische Bürger in Anhausen. Am 11.09.1933 berichtete der Bürgermeister des Amtes Anhausen dem Landratsamt Neuwied: Mir ist in den letzten Tagen mitgeteilt worden, dass unbekannte Täter an der Synagoge zu Anhausen Beschädigungen durch Einwerfen von Fensterscheiben und Ausheben der Eingangstür zum Synagogenvorplatz verursacht haben. Die Untersuchung ist eingeleitet.

    Die 1935 verabschiedeten Gesetze zum Schutz des ,,deutschen Blutes“, allgemein als Nürnberger Rassengesetze bekannt, bildeten die rechtliche Grundlage für weitere Diskriminierungen und Verfolgungen gegen die jüdische Bevölkerung.

    Am 26.08.1935 fasste der Anhausener Gemeinderat folgende Beschlüsse: 1. Volksgenossen, die noch mit Juden befreundet sind oder mit Juden geschäftlich verkehren, werden von allen Arbeiten und Aufträgen der Gemeinde ausgeschlossen. 2. Dem Juden als Volksschädling ist der Zuzug in die Gemeinde untersagt.

    In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (Reichspogromnacht) brannten jüdische Geschäfte, Wohnhäuser und Synagogen. In Anhausen wurde das Wohnhaus von Samuel Kahn stark beschädigt; die jüdischen Einwohner in der ehemaligen Synagoge eingesperrt.

    Weitere diskriminierende Gesetze, Verordnungen und Verfügungen folgten: 1938, Verbot der Ausübung bestimmter Berufe, Verbot Autofahren, Verpflichtung zur Führung der zusätzlichen Vornamen Israel bei Männern und Sarah bei Frauen, 1939 Einzug der Rundfunkapparate, 1940 Ausgehverbot in der Nacht- und Abendstunden, Arbeitseinsatz der 18 – 55jährigen Juden, 1941 Kennzeichnung mit dem Judenstern und endgültiges Verbot der Auswanderung.
                                                              

    Nach dem Überfall des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion und der deutschen Kriegserklärung an die USA wurde bei der Wannseekonferenz am 20.01.1942 die Endlösung der Judenfrage beschlossen: die Tötung aller im deutschen Zugriffsbereich lebenden Juden. Die von Eichmann zusammengestellten Eisenbahnzüge rollten in die Vernichtungslager des Ostens (zum Beispiel Treblinka, Majdanek, Auschwitz oder nach Theresienstadt.

    Am 27. Juli 1942 berichtete der Amtsbürgermeister:  Am Samstag, den 25. Juli wurden die letzten Juden aus dem Kirchspiel Anhausen abtransportiert. Ein Pferdefuhrwerk von Dierdorf, welches die Juden aus dem dortigen Bezirk abtransportierte, ist in Meinborn vorbeigekommen und hat sie von dort mitgenommen. Damit sind keine Juden mehr im Amte Rengsdorf vorhanden.

    Damit endet das jüdische Leben im Kirchspiel Anhausen

    Über das endgültige Schicksal der jüdischen Familie Samuel Kahn liegen keine Nachweise vor. Jedoch wurde 1952 bekannt, dass der 15jährige Sohn Isbert im Konzentrationslager Majdanek in Polen gestorben ist.

    Schade, dass es keine jüdische Gemeinschaft mehr in Anhausen gibt, ich hätte sie gerne kennengelernt.

     

    Text: Heinz-Otto Zantop, Ortsbürgermeister Anhausen

  • Merke das Datum – Save the date

    Merke das Datum – Save the date

    Einsamkeit im Alter-muss das sein?

    Sicherheit im Alter-das muss sein!

    Veranstaltung zu diesen Themen

    Mittwoch, 26. November 2025
    15:00 – 18:00 Uhr
    Wiedhöhenhalle, Schulstraße, Kurtscheid

    Für Mitfahrgelegenheiten bitte anmelden:

    Für Anhausen:    Gabriele Hartenfels      Telefon:  9628626

     Für Meinborn:     H.G. Reffgen                Telefon:  756

     Für Rüscheid:      Christiane Miller           Mobil:    01714751878

     Für Thalhausen:   Elke Lemgen                Telefon: 1620

     

     

  • Gelungene Auftaktveranstaltung zur Dorferneuerung Anhausen

    Gelungene Auftaktveranstaltung zur Dorferneuerung Anhausen

    Anhausen ist in die Dorfmoderation zur Dorferneuerung gestartet. Ortsbürgermeister Heinz-Otto Zantop rief bei der Begrüßung die über 60 Anwesenden Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf:

    ,,Wir wollen gemeinsam überlegen, wie Anhausen in den nächsten Jahren aussehen soll und sich weiter entwickeln kann.“

    Frau Kerstin Fischer vom Planungsbüro Dittrich führte als Moderatorin durch die Veranstaltung und sammelte Vorschläge zur Dorferneuerung. Die Dorfmoderation stellt den Auftakt eines langfristig angelegten Entwicklungsprozesses dar,  bei dem die Bürger einbezogen werden. Ziel ist es, gemeinsam mit externen Fachleuten die Herausforderungen und Potenziale im Ort zu erkennen, Ideen zu sammeln und Perspektiven für die zukünftige Entwicklung zu erarbeiten. Die Ergebnisse fließen in ein umfassendes Dorferneuerungskonzept ein. Weitere themenbezogene Veranstaltungen wie Dorfrundgänge werden folgen, wozu die Bürgerinnen und Bürger immer eingeladen werden.

    Ebenfalls anwesend war Frau Rödder-Rasbach von der Kreisverwaltung Neuwied. Sie begleitet das Projekt seitens der Kreisverwaltung.

    Text: Ortsgemeinde Anhausen
    Bild: Achim Kopper

  • Waldbegehung mit Förster Krause Anhausen

    Waldbegehung mit Förster Krause Anhausen

    Am 08.11.2025 fand in der Gemarkung Anhausen die jährliche Waldbegehung statt. Ortsbürgermeister Heinz-Otto Zantop begrüßte die Teilnehmerinnen/Teilnehmer und übergab Revierförster Frank Krause das Wort. Dieser informierte über folgende Themen: Der Wald liefert wertvolle nachwachsende Rohstoffe, er bindet Kohlenstoff und produziert Sauerstoff. Gleichzeitig ist er Heimat für viele Pflanzen und Tiere sowie Erholungsraum für Menschen. Doch der Wald leidet: Hitzewellen und Dürreperioden schwächen die Bäume und machen sie anfällig für Schädlingsbefall und Pilzerkrankungen. Wildverbiss erschwert eine natürliche Waldverjüngung. Wie gelingt ein klimagerechter Waldumbau und was bedeutet nachhaltige Waldwirtschaft? Über diese und andere Fragen konnte Revierförster Frank Krause den Anwesenden der Waldbegehung Rede und Antwort stehen. Nach der zweistündigen Begehung fand der Abschluss mit einem kleinen Imbiss an der Grillhütte statt.

    Text: Ortsgemeinde Anhausen
    Bild: Klaus Lemgen

     

     

  • Großes Interesse an der „Letzte Hilfe“ Schulung

    Großes Interesse an der „Letzte Hilfe“ Schulung

    In Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz Neuwied hat der Arbeitskreis Senioren des Kirchspiels Anhausen die Letzte Hilfe Schulung im Dorfgemeinschaftshaus Anhausen durchgeführt. In 4 Einheiten wurde die Sterbebegleitung und das Umsorgen von schwerkranken und sterbenden Menschen am Lebensende vermittelt. Wir danken allen Teilnehmenden für das Interesse und besonders den beiden Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizes Neuwied für die gelungene Veranstaltung.

     

    Text und Bild: Achim Krokowski, Sozialarbeiter (FH), Case Manager (DGCC), Pflegeberater, Achim.krokowski@pflegestuetzpunkte-rlp.de

  • Apfelannahme 2025 – Firma Rabenhorst

    Apfelannahme 2025 – Firma Rabenhorst

    Bei der Firma Rabenhorst können wieder Äpfel eingetauscht werden.

    Pro 100 kg Äpfel erhalten Sie 10 Flaschen Saft à 700 ml*.
    Oder Sie verkaufen uns Ihre Äpfel zum garantierten Preis von € 20,– pro 100 kg oder kombinieren Tausch und Verkauf.

    Getauscht werden die Sorten:

    • Rotbäckchen Immunstark
    • Rabenhorst Bio-Streuobstapfel
    • Rabenhorst 11 plus 11 Multivitamin Mehrfruchtsaft gelb

     

    Annahmestelle/Öffnungszeiten:

    Haus Rabenhorst Logistikcenter

    Fichtenstraße 18, 56584 Anhausen
    Start: 27.09.2025 – Ende: 25.10.2025
    Samstags von 9:00 – 16:00 Uhr

    Hinweis: Lose Äpfel auf Anhängern bitte vorab bei der Fa. NaBrHo kostenlos verwiegen lassen (Ausschilderung folgen).

    Weitere Informationen erhalten Sie unter https://haus-rabenhorst.de/de/besuchen-sie-uns/apfelannahme oder  Tel: +49 (0) 2224 18 05 468.

     


    *nur für reife und gesunde regionale Garten- oder Streuobstäpfel
    *keine Mindestanliefermenge